Manchmal bin ich von meinem Alltag so erschöpft, dass ich das Gefühl habe, keine 10 Schritte mehr vor die Haustüre setzen zu können. „Dafür bin ich viel zu müde!“ Wenn ich es aber dann trotzdem tue, rausgehe, was unternehme, merke ich, dass mir mein Schweinehund wohl einen kleinen Streich spielte. So eine Alltagsunterbrechung tut mir nämlich richtig gut. Auf der Suche nach einem geeigneten Motivations-Booster, bin ich auf den Begriff Mikroabenteuer gestoßen. Das klang interessant, darüber wollte ich mehr wissen.

Einfach, unkompliziert und alltagstauglich. Das waren die Argumente, die mich überzeugten. Mit ein paar Utensilien, wenig Vorbereitung und finanziellem Aufwand ein kleines Abenteuer in den Alltag zaubern. Das ist es!

Ein paar Mikroabenteuer-Ideen habe ich bereits umgesetzt, andere stehen noch auf meiner Wunschliste.

In der Hängematte abhängen: Sicht verändern

Hängematte

Mein absoluter Geheimtipp: Hängematten-Chillen

In der Hängematte abzuhängen, das ist mein absolutes Lieblings Mikroabenteuer. Mal die Seele baumeln zu lassen, das funktioniert bei mir in der Hängematte wunderbar.

Wenn ich dann zum Himmel blicke, habe ich schnell das Gefühl, in einer anderen Welt zu sein. Dazu entspannt das leichte Schaukel ungemein. Kein Wunder schlafen Babies in schaukelnden Wiegen gerne ein.

Early SUP Tour

SUP

Paddeln in der Uckermark morgens um 6 Uhr

Wie war das nochmal: „Der frühe Vogel fängt den Wurm?“ Wäre ich ein Vogel, wäre ich wohl schon verhungert. Da ich eine Langschläferin bin, war die Vorstellung, mich früh morgens aus dem Bett zu schälen und mich dann noch auf das Wasser zu begeben, ein Ding der Unmöglichkeit. Bisher zumindest. Geht nicht, gibt es doch! Und das war sogar ziemlich cool.

Morgens um 6 Uhr waren Christian und ich auf dem Wasser. „Es roch nach einem neuen Tag.“ Waren das nicht Zeilen irgendeines Gedichtes? Ja, die Gerüche waren tatsächlich anders. Der See roch klar und intensiver als am Tag. Und dazu hat so ein nebelbedeckter See auch noch was Romantisches.

Ich fand’s total klasse und für so einen Morgenturn hüpfe ich das nächstes Mal gerne aus dem Bett.

72 Stunden Tripp

72 Stdunde

Im Mai 2018 lief ich mit meiner Freundin Thea eine Teilstrecke des Westweges. Wir starteten in Todtmos und waren 72 Stunden später in Basel. Unsere Utensilien waren auf das Nötigste reduziert und passte in einen Mini-Tagesrucksack. Natürlich inklusive einiger energiereicher Zwischenmahlzeiten, denn möglichst wenig Gewicht und sättigend war die Devise.
Wandern am Stück, wie ich es nenne, empfinde ich im Vergleich zu Tagestouren spezieller und intensiver. Du bewegst dich durch verschiedene Landstriche, Vegetationen und Wälder und kannst so sehen, wie sie sich verändern. Auf dem Weg gibt es übrigens viele kleine Pensionen, in denen man übernachten kann.

Sterne beobachten

Sterne beobachten

Christian und ich packten das Teleskop ein und fuhren an einen dunklen Ort. Von hier aus  konnten wir die Sterne besonders gut beobachten. Schon krass zu sehen, was sich so am Himmel tummelt.

Oh, und was ist das für ein Moped, das über unseren Nachthimmel schwebt? Wenn sich die ISS auf ihrem Orbit entlang bewegt, sieht das tatsächlich so aus, als ob ein Moped am Himmelszelt entlang fahren würde. Um sie zu sehen, brauchst du nicht mal ein Teleskop. Um zu sehen, wo sich die ISS gerad befindet, gibt es die ISS APP.

Ein weiteres Mikroabenteuer für Sternefans ist die Sternwarte Kraichtal.

Vor ein paar Jahren besuchten wir dort einen Sternebeobachtungsabend. Wenn du  dort durch ein Teleskop gucken darfst, das so dick ist wie ein Schornstein, dann ist das Sterne-Watsching mit Doppel-Wow-Effekt.

 

Outdoor-Painting unter freiem Himmel

Outdoorpainting

Am liebsten sitze ich auf der Decke, lege meinen Malblock auf meine Beine und fange intuitiv an zu malen. Ich bin oft überrascht, was Pinsel und Stift hervorzaubern.

Es gibt Orte, die mich besonders zum Malen inspirieren z.B. das Kloster Maulbronn.

Der sichere Ort: Der Friedvolle Raum

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