Recycling ist neben Nachhaltigkeit und Ökoqualität eine der drei Hauptkomponenten, die die Marke Karo-Dachs begleiten.

Anfänglich bloß für meine Nähversuche hergehalten, verwende ich mittlerweile aus Überzeugung fast ausschließlich Secondhand-Herrenhemden oder andere „ausrangierte Stoffe“ für meine Näharbeiten.

Ich möchte in diesem Beitrag beschreiben, warum mir das Thema Recycling so wichtig ist und warum ich bei der Fertigung meiner Kissen überwiegend auf Secondhandstoffe zurückgreife.

Rückschau: Wie alles anfing

2018 kurz vor Weihnachten sortierte mein Mann jede Menge Karo-Hemden aus seinem Kleiderschrank aus. Der Kleidersack stand schon für die Altkleidertonne bereit. Ich war gerade dabei, mir das Nähen anzueignen und suchte daher ein kleines Nähprojekt. „So schöne Stoffe für die Kleidertonne, viel zu schade!“ Ich entschloss mich, aus diesen Stoffen Lavendelkissen zu nähen und diese zu Weihnachten zu verschenken. Da ich die Stoffe etwas eintönig fand, schnitt ich aus einem Tierstoff ein paar Tiere aus und applizierte diese auf die Kissen. Und was soll ich sagen, zu meiner Überraschung schlugen die Lavendelkissen ein wie eine Bombe. Es folgten immer weitere Bestellungen. Daraus entstand schließlich das Projekt Karo-Dachs.

 

Recycling: Mit der Zutat Kreativität lässt aus Altem Neues entstehen

 

Ich bin Recyclingstoffen

Ich mit Secondhandstoffen, aus denen Lavendelhemden entstehen.

Was ist Recycling überhaupt genau? Die Kurzfassung: Recycling bezeichnet die Aufbereitung und Wiederverwendung von Abfällen für neue Produkte.

Manchmal ist es so einfach und bedarf lediglich einer einzigen Zutat, um aus Altem etwas Neuem entstehen zu lassen. Und diese Zutat heißt: Kreativität.

Tatsache ist, dass unsere Müllberge rasant anwachsen. Einer der Hauptgründe ist unsere Wegwerfmentalität. Statt Dinge zu reparieren, werde sie durch neu gekaufte ersetzt. Oder landen, einmal benutzt, in der Tonne, ohne einen Gedanken zu verschwenden, wohin diese Abfälle eigentlich wandern. Eben frei nach dem Motto: „Aus dem Auge aus dem Sinn“.

Aber stell dir vor, du würdest ab heute anders, bewusster handeln. Statt Dinge wegzuwerfen gibst du ihnen eine zweite Chance und reparierst sie. Oder du würdest nur noch Dinge kaufen, die du mehrfach nutzen kannst? Eine andere Möglichkeit ist, ausrangierte Dinge, Teil eines neuen Herstellungsprozess werden zu lassen. Und hier kommt die Kreislaufwirtschaft ins Spiel.

 

Kreislaufwirtschaft: Das große Ressourcen-Archiv hilft Müll zu vermeiden

 

Zirbenkissen aus Recyclingstoffen

Ein aussortiertes Herrenhemd wird zum Star

Seinem Schicksal entronnen, in einer Kleidertonne zu verrotten, bekommt ein aussortiertes Herrenhemd ein zweites Leben eingehaucht. Als Kissen ist es jetzt ein Star, über das sich jemand unheimlich freut.

Es ist mir ein Anliegen, das Prinzip der Kreislaufwirtschaft zu leben und es mit Karodachs zu verwirklichen.

Zero Wast, 0 Müll oder es lebe die Kreislaufwirtschaft

Stell dir vor, alle Mülldeponien müssten schließen, weil schon lange kein Müll mehr produziert wird. Zero Waste wird auf allen Ebenen gelebt. Okay, zugegeben, die Vorstellung ist idealistisch, wenn nicht sogar utopisch und absurd.

Aber beginnt nicht jede Bewusstseinsrevolution mit einem Gedanken oder einer Idee?

Ich lasse meine Fantasien weiter spinnen und sehe riesige Ressourcen-Archive, in denen alle Dinge gesammelt werden, die gerade nicht mehr gebraucht werden. Hier warten sie darauf, einem neuen Herstellungsprozess zugeführt zu werden. Das Konzept der Kreislaufwirtschaft funktioniert genau auf diese Weise. Abfälle oder besser gesagt Restprodukte werden in einem neuen Prozess recycelt und Neues daraus geschaffen. Am Ende bleiben idealerweise kaum noch Abfälle übrig.

Ich persönlich finde die Vorstellung eines bewussteren Umgangs mit Ressourcen und deren Werten sehr erstrebenswert. Dabei kann jeder einzelne etwas zum Großen beitragen. Weil wir alle Rädchen eines großen Systems sind, können auch schon kleine Beiträge im gesamten etwas bewirken.

 

Geben und Nehmen im Einklang: Geben und Nehmen gleichen sich aus

 

Dankeschön

Ein kleines Dankeschön für die Stoffspende

Geben und Nehmen sind für mich Teil eines Kreislaufprinzip.

Ich erhalte hin und wieder Stoffspenden von Leuten, die meine Idee unterstützen wollen. Ich freue mich immer riesig  darüber. Mir ist es deshalb wichtig, jedem Stoffspender etwas zurückzugeben und ihn mit einem kleinen Dankeschönkissen zu beschenken. Klein, fein und von Herzen kommend.

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