Tränen kullern, Mathilda streckt ihre Arme aus: „Mama, nicht gehen.“

Groß zu werden ist manchmal anstrengend, vor allem abends. Da gibt es Abende, an denen sich Kinder schwer tun, zur Ruhe und in den Schlaf zu kommen.

Wird es im Zimmer still, wird es im kleinen Kopf laut. Das am Tag Erlebte wirkt nach und Kinder reagieren nervös und innerlich unruhig. Dazu kann Wachsen ganz schön kräftezehrend sein. Knochen schmerzen aufgrund der Wachstumsschübe und Zahnen kann echt weh tun. Dazu gesellen sich noch Bauchschmerzen, Koliken und Erkältungen.

Dauern solche unruhige Phasen vor allem abends länger an, schafft das Kinder und Eltern gleichermaßen und lässt alle an ihre nervliche Belastungsgrenze stoßen.

Unsere beiden Söhne sind mittlerweile Teenager. Auch wir haben alle Phasen des Großwerdens vom Baby bis zum Teenager im wahrsten Sinne durchgemacht und uns dabei unzählige Nächte um die Ohren geschlagen. Ja, es war manchmal eine richtig herausfordernd und unsere Nerven lagen blank.

Meine Erfahrungen und Tipps, die uns geholfen haben, unsere Kinder in den Schlaf zu begleiten, kann ich jetzt an andere Eltern weitergeben. Auch durch meine Arbeit mit Karo-Dachs weiß ich um die Nöten von Eltern vor allem kleinerer Kinder. In meinen Beratungen empfehle ich Kräuter und Aromakissen, die so manches Leiden auf einfache Weise lindern können. Oft erhalte ich Rückmeldungen von Eltern, die erleichtert sind, dass ihr Kind endlich zur Ruhe gekommen ist.

 

1. Ruhe ist für den Schlaf unerlässlich

 

Ein schönes Abendritual: Eine Gutenachtgeschichte vor dem Zubettgehen.

Abendrituale vor dem Zubettgehen wie das Vorlesen einer Gutenachtgeschichte können dazu beitragen, abends eine ruhige Atmosphäre zu schaffen. Dazu geben Rituale Struktur und ein Gefühl der Sicherheit.

In Phasen, die mit körperlichen Beschwerden oder innerer Unruhe einhergehen, ist das Sicherheitsbedürfnis der Kinder oft besonders groß. Kinder wollen darauf vertrauen können, dass sie beschützt werden und, dass sich jemand um sie kümmert. Oft verspüren sie dann ein Bedürfnis nach Nähe, nach jemandem, der ihnen die Hand hält oder über den Kopf streichelt und sagt: Kind, alles wird gut.

 

2. Linderung bei Dreimonatskoliken

Unseren Großen plagten in den ersten drei Lebensmonaten heftige Koliken. Die berühmten Sab-Tropfen waren unser ständiger Begleiter. Die Dreimonatskoliken machten ihrem Namen alle Ehre, denn ab dem vierten Monat waren alle Koliken zu unserer Erleichterung verschwunden. Die Krämpfe fingen bereits am Tag an und zogen sich bis in die Abendstunden. Was unserem Großen immer half war Wärme in jeglicher Form, z.B. ein warmes Bad (im Waschbecken) oder das Auflegen eines Rapskernkissens. Dazu machten wir Bauchmassagen mit Kümmelöl. Durch die ätherischen Öle entspannt sich der Körper und Krämpfe können sich besser lösen.

Meinen Kunden empfehle ich daher gern mein Bauchweh-Kissen mit einer krampflösenden Kümmel-Fenchel-Anis Mischung. Das Aufwärmen kann zwischen zwei warmen Bettflaschen erfolgen (Bitte das Kissen nicht in der Mikrowelle oder im Backofen aufwärmen, da die Temperatur schlecht abzuschätzen ist und es beim Auflegen u.U. zu Verbrennungen kommen kann). Die Wärme löst die ätherischen Öle in den Kernen. Dazu entspannt das warme Kissen zusätzlich.

 

3. Ängste haben verschiedene Facetten

 

Der Lavendelhasi bewirkt wahre Einschlafwunder.

Es gibt Entwicklungsphasen, in denen es Kindern schwerer fällt, sich von den Eltern zu lösen, eben auch am Abend. Die Vorstellung, allein schlafen zu sollen, kann regelrechte Trennungsängste auslösen.

 

4. Übergangsobjekte können beim Loslassen helfen

Kuscheltiere, Teddybären und auch Aromakissen kann man knuddeln und geben Kindern ein Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit.

Unsere Jungs sind jetzt in einem Alter, in dem man es ungern zugibt, dass der Lavendelhasi beim Einschlafen damals wahre Wunder bewirkte. Etwas im Arm zu haben, an das man sich anschmiegen kann, entspannt und löst Ängste. Auch die Psychologie erkennt die Wichtigkeit sogenannter Übergangsobjekte bei Loslösungsprozessen an. Diese können den Prozess erleichtern und Trennungsängsten entgegenwirken.

Aromakissen haben neben dem Knuddelfaktor noch den Vorteil, dass sie zusätzlich über das Geruchsgedächtnis wirken. Das Aroma wird mit einem Entspannungsgefühl verknüpft. Auf diese Weise ist es es möglich, immer schneller in ein Ruhegefühl zu kommen.

5. Plötzlich ist die Angst wieder da

Ist der Körper im Entspannungsmodus angekommen, wird das Unterbewusstsein aktiv. Plötzlich ist der Streit mit der besten Freundin oder die verhauene Mathearbeit präsent. Wie gut, dass es für solche Fälle ein Trostkissen gibt. Aber auch ältere Kinder brauchen jetzt das Gefühl, dass jemand für sie da ist und sie tröstet.

Für die kleinen Sorgen kann das Trostkissen  aber gute Dienste leisten. Das Trostkissen hat nämlich eine Besonderheit. Auf der Rückseite ist eine kleine Lasche angebracht, in die man alle seine Sorgenzettel (oder „Medizin :-D“) packen kann, die dann in der Nacht vom „Sorgen-Abholdienst“ abtransportiert werden. Vielleicht fühlt sich am Morgen alles schon viel leichter an. Natürlich handelt es sich hierbei um keine Zauberei. Aber allein schon, Sorgen zu benennen und aufzuschreiben kann schon helfen, Stress zu lösen.

6. Nachtlichter geben Orientierung in der Dunkelheit

Manchmal macht den Kindern auch die Dunkelheit im Zimmer zu schaffen und verstärkt zusätzlich das Gefühl allein zu sein. Für solche Fälle haben sich das Anbringen von Nachtlichtern bewährt, die als Orientierungshilfe dienen und dabei ein angenehmes Licht im Zimmer erzeugen, so dass ein gesunder Schlaf trotzdem noch möglich ist. 

Was ist ein Erinnerungs-Spaziergang?

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"Erinnerungen sind wie Sterne in der Nacht, sie funkeln hell in deinem Herzen" Es sind deine Erinnerungen, die dich mit deinem lieben Menschen in Verbindung bringen können. Bei einem Erinnerungs-Spaziergang geht es darum, die gemeinsamen Spuren der Vergangenheit...

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